Ich hatte wieder das Vergnügen an einer kleinen Lesung zum Thema "Tod und Tanz" teilzunehmen. Zwei meiner präsentierten Texte findet ihr auf meinem Blog: Das Gedicht Tote tanzen und den kurzen Prosatext Ein letzter Tanz.

Letzter Tanz

Wieder war es Mittwoch. Eigentlich wäre Sommer gewesen, aber die Natur hatte ihren eigenen Kopf, sodass Regen emsig gegen die Fenster tropfte und graue Schleier den Himmel bedeckten. Als sie sich endlich nicht mehr zwang, die Augen zu schließen, stellte sie eben dieses fest. Sie hat versucht, sich für ein paar erholsame Nachmittagsminuten hinzulegen, doch... weiterlesen →

Tote tanzen

Tote Männer erzählen nicht. Tote Männer leben nicht. Tote Männer tanzen. Tote Männer fühlen nicht – wie können sie dann hassen? Tote Männer lieben nicht – wie können sie dann rächen? Tote Männer erzählen nicht – wie kann man von ihnen wissen? Tote Männer leben nicht – von wem kommen die Geschichten? Tote Männer existieren... weiterlesen →

Entzweiung

Der Text ist ein wenig experimentell... Schreibt mir gerne eure Meinung in die Kommentare und wenn ihr einen Verdacht habt, worum es geht, gerne auch den! Was klirrt, was klingt? Was lärmt, was singt? Schallendes Lachen. Die Welt dreht sich. Am Auge fliegen verschwommene Bilder, verzerrte Lichter vorbei. Es scheint, als dröhne die Sphäre, als... weiterlesen →

Hinsehen

Aufgrund jüngster Ereignisse wurde mir wieder klar, wie flüchtig man seine Umgebung und die Menschen in ihr wahrnimmt, oder überhaupt ansieht. Da kam mir ein älterer Text von mir in den Sinn, in dem mir eine Person auffällt und ich sie genauer ansehe: Ich fahre hier jeden Tag zwei bis drei mal Metro. Anders geht... weiterlesen →

Die Hand spielt das Cello

Dieser Texte entstand als Schreibübung, während der ich mich (wie so häufig) von Musik inspirieren ließ. Deshalb möchte ich euch ans Herz legen, das Lied (Link unten) gleichzeitig zum Lesen des Textes zu hören. 🙂 Die Hand spielt das Cello. Im Nichts. Im Dunkeln. Töne erklingen. Verlassen die Saiten und verblassen, nach einem kurzen Tanz,... weiterlesen →

Traumtanz

Es ist noch dunkel, aber nur, weil die Vorhänge noch zugezogen sind. Sie halten das Licht fern. Es ist schon fast Mittag. Der Körper noch schwer von der Nacht, setzt sie sich auf. Die Haare zerzaust, das Make-Up verschmiert, die Augen trocken. Sie taumelt noch ein wenig vor Schlaftrunkenheit, als sie sich auf ihre Füße... weiterlesen →

Salzige See

Sie hatte sich wieder dazu entschieden, an den Strand zu fahren. Es war nicht das entsprechende Wetter dafür – der Nebel sprenkelte ihr ins Gesicht, so dick war er. Der Wind stürmte übers Wasser, wie es typisch für die See war, die sie so liebte. Sie setzte schon gar nicht mehr die Kapuze auf, würde... weiterlesen →

Ein Schlösschen

So ein Schloss wäre schön. Kein pompöses, mit weißen Türmen und wehenden Wimpeln. Nur ein kleines Schlösschen, mit einem verwunschenen Garten, der nach einer Schönheit strebt, die nur die Sonne vorgeben kann. Nah an einem Meer, das verträumt gegen die Küste schlägt. Eine riesige Bibliothek sollte es haben, mit Bücherregalen voller Geschichten und Wissen und... weiterlesen →

Erstelle eine kostenlose Website oder Blog – auf WordPress.com.

Nach oben ↑

soziologie heute

Fachmagazin für Soziologie

We would prefer not to

Eine Seite für poetische Realisten.

soziologiezeug

gedanken, geschreibsel, poesie

die mit dem roten Lippenstift

Geschichten aus dem Alltag einer Journalistin und Querdenkerin

Gescheuchten Igel

Gedachtes - Erlebtes - Erträumtes - Erdachtes

herzgeschreibsel

von a bis prosa.